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Die Schlaginstrumente

Darbuka

Die Darabuka produziert den typischen orientalischen Bauchtanzsound. Der Korpus besteht zumeist aus Metall. Als Fell werden u.a. Ziege, Fischhaut und Plastik verwendet.
Ich verwende eine ägyptische Darabuka mit Plastikfell. Das Plastikfell wird nicht von der Witterung beeinflußt und produziert besonders knallige Töne.
Es gibt unterschiedliche Spieltechniken (z.B. ägyptisch, türkisch usw.)
Darbuka

Cajon

Entstanden ist das Cajon Mitte des 19. Jahrhunderts in Cuba und Peru. Nachdem die Regierungen den Sklaven das Trommeln verboten und ihre Instrumente zerstörten, wurde eine Holzkiste als Trommelersatz verwendet.
Das Cajon ist eine Holzkiste, welche aus 3 Komponenten besteht: Der Schlagfläche, den Korpus und dem Snare.
Die Schlagfläche besteht aus mehreren Lagen Holz und ist deshalb trotz ihrer dünnen Beschaffenheit sehr stabil.
Der Korpus ist auf der Rückseite mit einem Schalloch versehen.
Der Snare besteht aus Metallsaiten, die von hinten an die Schlagfläche geklebt werden.
Schlagwerk Perc. hat ein stimmbares System entwickelt, welches die Schlagfläche mit 4 V-förmig gespannten Gitarrensaiten überzieht.
Das Cajon klingt sehr perkussiv mit einem satten Bass, einem warmen Holzton und einem Snare.
Cajon

Davul

Die Davul gehört zur Familie der Rahmentrommeln, ihre Heimat ist der Orient. Sie ist auch eine der wichtigsten Trommeln des Balkans.
Sie wurde in unseren Breiten sehr populär durch den Einsatz in der mittelalterlichen Musik.
Gespielt wird sie mit einem Schlegel und einer Gerte. Sie hat einen tiefen Bass und einen knallenden, lauten Sound.
Aus der Davul wurde die Bassdrum des Schlagzeugs entwickelt.
Davul

Rahmentrommel

Die Rahmentrommel ist die älteste Trommel und auch eines der ältesten Musikinstrumente überhaupt.
Ursprünglich aus einem einfachen Reifen, der mit einem Fell bespannt war, wurde die Rahmentrommel in den frühen Kulturen zur Begleitung ritueller Feste gespielt.
Noch heute hat die Rahmentrommel vielfältige Einsatz- und Spielmöglichkeiten in verschiedenen Kulturen.
Rahmentrommel

Berimbau

Der Berimbau ist ein afro-brasilianischer Musikbogen und Vorläufer vieler Saiteninstrumente.
Entstanden ist er aus Pfeil & Bogen mir einer Kalebasse als Resonanzkörper versehen. Zum Klingen gebracht wird er durch Anschlagen der Saite mit einem Holzstab und Berühren der Saite mit einem Stein oder einer Münze.
Ich spiele ihn traditionell meist auch mit der Caxixi (Korbrassel) in der rechten Hand.
Ausführliche spannende Informationen zu diesem „magischen“ Instrument hat die Oldenburger Kollegin, Musikpädagogin und Buchautorin Ulla Levens in einem umfangreichen Werk verfasst: http://drachenverlag.de/buch/Berimbau.html
Berimbao

Die Dombak (Zarb)

ist eine kelchförmige Handtrommel, i.d. Fall aus einem Stück Walnussholz gedrechselt und mit einer dicken Rinderhaut bespannt.
Sie ist das Haupt-Schlaginstrument in der persischen Musik.
Dombak

Die Tambor

ist die kleinere Schwester der Davul.
Hier eine tunesische Variante, beidseitig mit dünnen Ziegenhäuten bespannt. Ich spiele sie mit Schlägeln auf einer Fellseite ähnlich wie die Landsknechttrommel.
Tambor

Die Ghatam

ist eine südindische krugförmige, aus rotem Ton gebrannte Trommel mit einem warmen Basston auf der Öffnung und einem hellen Ton auf dem Korpus, vom Klang her ähnlich der Tabla.
Ghatam

Die Udu

ist das aus hellem Ton gebrannte afrikanische Pendant der Ghatam, anders in der Form und hier in einer Bass-Version.
Udu

Die Ocean-Drum

ist eine mit kleinen Stahlkugeln gefüllte, beidseitig bespannte Rahmentrommel.
Man kann mit ihr das Rauschen des Meeres nachahmen und sie rhythmisch wie eine Rahmentrommel ohne definierten Grundton spielen.
Ocean Drum

Die Hapi

ist eine Matall-Zungentrommel.
Ein linsenförmiger Korpus aus Metall, in die Oberseite sind Zungen eingeschnitten, die verschiedene Töne spielen.
Hapi

Weitere auf der Spigelzit eingesetzte Instrumente, im Bild von links nach rechts, oben angefangen:
Marimbula(hier die Bass-Variante eines afrikanischen Daumenklaviers mit Metallzungen),Gong, Roto-Toms (aufeinander abgestimmte flache Trommeln ohne Korpus, mit einer zentralen Spannvorrichtung, bei der durch Drehbewegungen die jeweilige Tonhöhe eingestellt werden kann), Becken> (hier eine Variante aus Nepal), Sansula (eine besonders obertonreiche Weiterentwicklung des afrikanischen Daumenklaviers), Talking-Drum (afrikanische Trommel in Form einer Sanduhr, bei der während des Spiels durch Anspannen der Lederschnüre mittels Armbewegungen die Tonhöhe verändert wird.), Travel Conga (flach und platzsparend), Tempelblock (hölzernes buddhistisches Ritualinstrument), Kuhglocke, Tamburin (hier ein ägyptisches Modell mit Fischhaut bespannt, Triangel, Maultrommel (hier die vietnamesische Dan Moi), Vibraslap (Weiterentwicklung einer südamerikanischen Quijada ),

percussion Spigelzit Die Maultrommel im Detail
Maultrommel-Dan Moi










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