Nebelfee

Regen fällt in grauen Schwaden,
Hüllt das Land in kühles Grau.
Tropfendes Naß regiert die Welt,
Bahnt sich emsig seinen Weg.

Eine Krähe schreit und badet ihr Gefieder,
Wachsam und klug ist ihr Blick.

Wenn der Tag so lang und grau,
Trist und undurchdringlich ist,
Taucht aus dem Nichts die Nebelfee•

Dort, in der Ferne, naht still und hold
Die Nebelfee langsam herbei.
Zart und rein legt sie mit weisem Blick
Weite Nebelschleier über das Land.

Eine Krähe schreit und badet ihr Gefieder,
Wachsam und klug ist ihr Blick.

Wenn der Tag so lang und grau,
Trist und undurchdringlich ist,
Taucht aus dem Nichts die Nebelfee•

Schwebend im Dunst kommt sie auf dich zu,
Umhüllt dich sanft, gibt dir Kraft.
Schnell wie der Wind flieht sie hinfort,
Entschwindet im Nichts, spurenlos•

Eine Krähe schreit und badet ihr Gefieder,
Wachsam und klug ist ihr Blick.

Wenn der Tag so lang und grau,
Trist und undurchdringlich ist,
Taucht aus dem Nichts die Nebelfee•

{Musik & Text: Johanna Engel, 2009}

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