Wohlauff, Wolan

Wolauff, wolan, kind, weib und man, seit wolgemuet, frisch, fröhlich fruet!
tanzen, springen, härpfen, singen, gen des zarten maien garten grüen!
Die Nachtigal, der droschel hal. perg au erschellet. zwai gesellet.
freuntlich kosen, haimlich losen das geit wunne für die sunne küene.

Refrain:
amplick herte, der geverte süll wir meiden von den weiben ungestalt.
mündlin schöne, der gedöne macht uns höne manigvalt.

Rauha, steudli, lupf dich kreudli! in das pädli, Ösli, Gredi!
Pluemen plüede went uns müede. laubes decke rauch bestecke, Mätzli!
pring den puttren! lass uns kuttern:”wascha, maidli, mir das schaidli!”
“reib mich, knäbli, um das näbli! hilfst du mir, leicht vach ich dir das rätzli.”

Refrain

Ju haia hai, zierlicher mai, scheub pfifferling, die mauroch pring!
Mensch, laub und gras, wolf fuchs und has hast du erfreut, die welt bestreut grüenleichen.
und was der winder vast hinhinder in die mauer tieffer lauer
het gesmogen ser betrogen, die sein erlöst, mai, dein getröst fröleichen.

Text: O. v. Wolkenstein

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